Got some milk?!

Von Delia · 0 Kommentare

Wer kennt das nicht? Man steht vor dem Kleiderschrank (oft genug platschvoll und doch “nichts drin”) und fragt sich was man nun anziehen soll.

Etwas Spezielles, vielleicht ein Kleid oder doch ein Paar Jeans? Am besten noch mit dem nötigen Wow-Effekt. Eigentlich ist alles erlaubt, bloss nicht aussehen als würde man zu sehr versuchen gut auszusehen.

Nun Ladies, hier kommt die Rettung. Ein kleines aber sehr cooles Modelabel aus der Ferne Australiens:

‘Black Milk Clothing’

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via

Ich weiss schon was ihr denkt: “Was wollen wir mit einem australischen Shop? Das kostet bestimmt ein Vermögen. Und dann noch der Zoll…”
Normalerweise hält sich meine Begeisterung für solche Online-Shops auch in Grenzen, nicht aber bei ‚Black Milk‘.

Und ich erzähl euch auch wieso:
Zum Ersten sind mir solche Labels um einiges sympathischer als die regulären Grossmogule der Industrie. Denn der Jungdesigner hat wörtlich aus Müll Kleidung geschaffen, und trotz zahlreichen Niederlagen und dauerhaftem Pleite-Sein nie aufgegeben. Als kein Laden seine Stücke verkaufen wollte, stellte er sich mit einem Zelt auf die Strasse und verkaufte sie selbst. Als auch dies kein Erfolg brachte versetzte er sein Geschäft in die virtuelle Welt, in welcher er in kürzester Zeit eine Fangemeinde aufgebaut hat. Seither schneidert er und sein Team alle Kleider selbst und verkaufen diese ausschliesslich auf ihrer Online Platform. Aus dem Jungen ohne Job, Geld oder Erfahrungen wurde ein Modedesigner der Heute von seiner Leidenschaft leben kann.
Menschen wie er haben meiner Meinung nach eine ganze Menge Respekt verdient! (Auch wenn diese eventuell von Empathie für Gleichgesinnte geprägt ist.)

Wer noch mehr über den Designer erfahren will, kann seine gesamte Geschichte hier  nachlesen.

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via

Natürlich sind nicht nur seine Geschichten sondern auch seine Designs ein absoluter Blick-Fang.
Mit schrillen Prints und seiner Liebe zu Nylon macht sich der Australier einen Namen. Allerdings sind neben den Badekleidern und Catsuits vorallem die Leggings ein Must-Have. Obwohl die Stücke zugegeben ziemlich ans Limit meines Studenteneinkommens stossen, lohnt es sich meiner Meinung nach das nötige Kleingeld einzusparen.
Abgesehen von typischen Designs wie den Galaxy Prints in verschiedenen Farben hat das Label auch etwas ausgeflipptere Muster wie die Starwars Prints oder (einer meiner persönlichen Favoriten) die Simulation unseres Skeletts: Leg Bones.
Mit diesen Leggins kann man jedem Outfit, ohne grossen Aufwand, einen ganz besonderen Twist verleihen.

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Fakt ist, ‘Black Milk Clothing’ ist nicht wie jedes andere Modelabel. Wer Gefallen am abgespaceten Stil findet, und dazu keine Angst hat auch mal etwas Persönlichkeit zu zeigen ist hier goldrichtig.

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via

Titelbild: via

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