LOMBAGINE Beautyabend

Von Ingrid · 0 Kommentare

Gestern Abend war ich zu Besuch bei einer Freundin in Nidwalden. Wir trafen uns mit drei weiteren Mädels für einen Schminkkurs bei einer ausgebildeten Make Up Artistin, die von Haus zu Haus wandert und die neusten Produkte von LOMBAGINE vorstellt. Mit dem Gedanken mich einfach mal auf das Ganze einzulassen, ohne am Schluss etwas zu kaufen ging es los.

Heut zu Tage ist das äusserliche Erscheinungsbild einer Frau immer wichtiger. Schönheitswettbewerbe verursachen schon, dass Kinder im zarten Alter wie Frauen geschminkt werden (was jedoch ein anderes Thema ist). LOMBAGINE bietet Heimvisiten an bei denen einem beigebracht werden, welches Make Up zur eigenen Person passt (d.h. unter Berücksichtigung der Gesichtsform, der Augenfarbe- und -grösse, der Augenbrauen usw.).

Dazu gehört eine gründliche Reinigung des Gesichts. Dafür bietet LOMBAGINE viele verschiedene Produkte an. Mit der Eye Cleanser Emulsion entfernt man das Make Up um die Augenpartie. Versprochen wurde uns, dass es allerlei Maskaras und Lidschatten entfernen soll, also auch wasserfeste Produkte. Da meine eine Freundin immer wasserfestes Make Up trägt, wurde diese Aussage gleich bestätigt. Um das Gesicht abzuschminken, gibt es zahlreiche Produkte welche auf die verschiednen Hauttypen abgestimmt sind. Bei extrem trockener Haut bietet sich beispielsweise der Smoothing Cream Cleanser an, welcher verspricht auch bei extrem rauer Haut totale Frische zu erzeugen. Zur Biotisierung (dient der Erfrischung und Wiederaufbauung der Haut) bieten sich ebenfalls wieder unterschiedliche Produkte für Augen und Gesicht an. Nach der Biotisierung kommt die sogenannte Balancierung. Bei dieser faszinierte mich vor allem die Lippenprodukte, welche meinen Lippen eine ungewohnte Geschmeidigkeit verpassten. Im Gegensatz zu Labellos und Co, muss man dieses Lip Care grundsätzlich nur einmal täglich auftragen. Dieses Produkt schenkt nicht nur ausreichend Feuchtigkeit, sondern schütz auch vor Sonnenstrahlen.

Nach der äusserst intensiven Gesichtsreinigung, welche ich wohl kaum täglich so gründlich durchführen würde, weil mir einfach die Geduld dazu fehlt, ging es rüber zur Grundierung des Gesichtes. Dafür trugen wir erst eine Feuchtigkeitscrème auf. Um Rötungen, Augenringe oder Pickel abzudecken gab es drei Produkte die mich besonders überzeugten, die Korrekturstifte. Ich war besonders von dem grünen Korrekturstift begeistert, da ich in meinem Gesicht öfters störende Rötungen habe, die mich Morgens einfach nur nerven. Nach dem Abdecken der kleinen Miseren, wird ein sogenannter Primer aufgetragen von dem man nur ganz wenig braucht. Dieser Primer bezweckt, dass sich die Foundation leichter gleichmässig verteilen lässt, da der Primer unterschiedlich grosse Poren ausgleicht. Für die Foundation gibt es entweder die Creamy Foundation, also eine Art Mousse Make Up oder die Coverage Foundation also ein Flüssigmakeup (welches in unterschiedlichen Stärken gibt; nude oder high). Um Glanzspuren im Gesicht zu verhindern, welche oft auf fettige Haut hinweisen und nicht wirklich gerne gesehen werden, trägt man noch ein Puder auf. Eines dieser Puder fand ich auch ganz interessant und zwar das Multicolour Compact Powder. Dieses enthält verschiedene Farben, grün (gegen Rötungen), violett (gegen Augenringe) und verschiedene Brauntöne. Eigentlich kann man das Puder als Wundermittel abstempeln, da die verschiedenen Farben dort hin wandern, wo sie gebraucht werden.

Weiter ging es nach der Grundierung mit den Augenbrauen. Wir lernten, wie die perfekten Augenbrauen aussehen sollten (siehe das Bild unten). Kleine Lücken wurden dann mit einem Brauenpinsel und Puder wegretuschiert.

Bildschirmfoto 2013-04-17 um 20.14.04

Nun waren endlich die Augenlider dran. Wir durften uns eine Farbpalette aussuchen, die jeweils eine ganz helle, zwei mittlere und eine dunkle Farbe enthielt. Bei der Farbwahl kommt es darauf an ob man eher ein kalter oder ein warmer Typ ist. Kalte Typen können ohne Problem weiss und schwarz tragen. Ich wählte eine Palette mit Grüntönen aus und startete mit der hellsten Farbe, indem ich sie aufs ganze Lied bis hoch zu den Augenbrauen auftrug. Als zweites kam dann eine der mittleren Farben zum Einsatz, welche nur auf das bewegliche Lied gesetzt wurde. Zu guter Letzt kam dann noch die dunkelste Farbe zum Zug, welche als Schattierung am äusseren beweglichen Lidrand und auch direkt unter dem unteren Wimpernkranz angesetzt wurde. Da meine Augen eher nahe beieinander stehen, setzte ich am inneren Augenrang noch kleine Highlights mit einem extrem hellen (also fast weiss) Puder. Für Typen deren Augenbrauen und Augen eher nahe beieinander stehen, empfiehlt sich solche Highlights direkt unter den Augenbrauen aufzutragen.

Nach dem Lidschatten kam der Eye Liner. Dafür verwendete ich einen Gel Eye Liner in einem wunderschönen türkisen Farbton, welchen ich mir übrigens am Schluss nebst anderen Produkten gleich bestellen musste. Der Vorteil an einem Gel Eye Liner ist das Auftragen, denn das ist mit einem passenden Pinsel total einfach. Ich kann euch versichern, dass ich ein absoluter Hater bin was Eye Liner anbelangt, da ich einfach kein Händchen dafür habe diesen schön aufzutragen. Doch bei diesem Gel Eye Liner viel es mir echt leicht einen schönen Strich hinzubekommen. Ein weisser Kajal setzte ich noch auf meine Wasserlinie. Dadurch wirken die Augen nämlich grösser und somit gleich auch wacher.

Bei der Mascara war ich dann jedoch ein wenig entäuscht. Die Farben sind zwar schön, jedoch fand ich die Bürste total mühsam. Kleine Borsten, welche weit auseinander liegen. Sie trennen zwar die einzelnen Wimpern schön voneinander, lassen meine Wimpern jedoch nicht voll genug wirken. Ich bin da doch eher ein Fan von grossen vollen Borsten, die viel Farbe abgeben.

Beim Auftragen des Rouges kommt es sehr auf die Kopfform an. Ich beispielsweise habe eine eher viereckige Kopfform, musste somit das Rouge an der unteren Kante meines Wangenknochens auftragen und dann vorne bei der Backe leicht nach oben ausschwenken. Man beginnt beim Auftragen des Rouges bei der Schläfe bis zur Backe, wendet dort und zieht den Strich wieder zurück. Wichtig ist dabei nur, dass das Ende des Rougestriches zwei Fingerbreiten entfernt vom eigenen Nasenflügel liegt.

Zu guter letzt kamen noch die Lippen ins Spiel. Bei schmalen Lippen soll man darauf achten, keine zu dunklen Farbtöne zu wählen. Bei vollen Lippen genau das Gegenteil, dunkle Farbtöne lassen nämlich die Lippen kleiner wirken.

Weiter zu den Produkten von LOMBAGINE ist zu sagen, dass sie alle sehr angenehm aufzutragen sind und alle sehr gut riechen, ohne dass viele verschiedene unnötigen Stoffe reingeworfen wurden. Obwohl ich mir am Anfang geschworen hatte nichts zu kaufen, kamen mir einige Produkte bei meinem Hauttypen ziemlich hilfreich vor. Die Produkte die ich bestellt habe werde ich euch in einem späteren Post als Tutorial vorstellen, sobald ich sie erhalten habe.

Hier noch mein Ergebnis. Verzeiht die schlechte Qualität meines IPhones und die müden Augen, es war dann doch schon spät.

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